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„Baustelle“ Paarbeziehung

PaarBaustelleneinfahrt-1bc-300x218Vom 2.-4.09.2016 findet in Hannover am isa – Institut für Integrative Systemaufstellungen und Gruppentherapie – ein Paartherapeutisches Wochenende – „Zwischen Leidenschaft und Langeweile – Gelassenheit in der Paar-Sexualität“ statt. Das Angebot richtet sich an Paare. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihre Fragen telefonisch oder per Mail an

Freda Eidmann oder Wolfgang Schmidtkunz zu richten, die für Konzeption und Durchführung verantwortlich sind.

Kreidezeit in Hamburg

Ines092009Hamburg (3)Ich bin gern in Großstädten unterwegs. Die erste und eindrücklichste Erfahrung war Barcelona 1977. Schon damals war ich fasziniert von den eindrucksvollen Gebäuden, der imposanten Architektur und der augenscheinlichen Nonchalance der Bewohner.Ines092009Hamburg (1)

Hamburg im September 2009 fand auf der Trabrennbahn das wunderbare Abschlusskonzert der Peter Fox Solokonzerttour statt. Die Hamburger Speicherstadt wurde selbstverständlich  ebenfalls erkundet. Und mit ihr auch für Landratten wundersame Verließe, Treppchen, Alkoven, Abgänge.Ines092009Hamburg (4) - Kopie

Besonders in Erinnerung sind mir die Kreidegraffiti geblieben, die ich zufällig – eben weil ich immer alle Winkel durchstöbern muss – in kleinen Treppenabgängen und engen Seitengelassen fand: fantastische Zeichnungen, naturalistisch-surreale Werke, die man nur entdeckt, wenn man von den vorgegebenen Wegen abweicht. Sinn und Funktion?! Höchst interessant. Ines092009Hamburg (7)

 

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Bei den Bildern fanden sich viele heruntergebrannte Teelichter und Streichhölzer. Sehr geheimnisvoll – zumal diese Werke sehr verborgen angebracht wurden. Wer ist wohl dieser unbekannte Künstler, bzw. unbekannte Künstlerin?! Wer begibt sich an solche kaum frequentierten Orte, womöglich noch nächtens, um solche Bilder zu zeichnen?! Das Verborgene, Geheimnisvolle ist hier das Anziehende. Das Entdecken als Prozess, der Kick der Schatzsuche, das Finden des Besonderen.

Alles neu, macht der Mai – fast:

I.Polzin M.MaltenDie Regionalgruppe Göttingen der DGSF hat eine neue/alte Vertretung: Neuer Regionalgruppensprecher ist Maurice Malten, ich übernehme die Stellvertretung!
Mein Nachfolger ist dem Systemischen sehr verbunden, zur Zeit schreibt er seine Bachelor-Arbeit im Bereich Soziale Arbeit. Elternberater ist er auch noch. Und ein „cooler“ Typ. Es besteht außerdem eine gewisse Einigkeit in Bezug auf – genau! Die Kraftquelle Humor…
RegioGö

Tagungstiger mit an Bord in Hamburg!

HH13.4.16-2Gestern fand in der Handelskammer Hamburg der 12. Gesundheitstag der Hamburger Wirtschaft statt. Das freundliche Ambiente, der perfekte Service der Handelskammer, die guten Geister, die mich (und selbstverständlich alle anderen Aussteller/innen!) umsichtig mit Wasser vor dem Austrocknen bewahrten … das war einfach nur gut!

HH13.4.16Danke für die vielen interessanten Gespräche! Es wurde das Engagement und echte Interesse von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern am Wohle ihrer Mitarbeitenden deutlich. Das passte prima zu den Diskussionen und Erfahrungen des zweiten Barcamps zur Unternehmenskultur, das letzte Woche in Hamburg stattfand.

Also: Hamburg ist doch immer wieder eine Reise wert!
Und: Die Tagungstiger waren total cool. Die sind so was ja gewohnt.

 

Luther und der NDR:

Gestern bei herrlichem Sonnenschein in Hannover.

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Auf diese wunderbare Kombi von Alt und Neu traf ich bei einem Rundgang um die Marktkirche. Der NDR-Slogan „Das Beste am Norden“ hat mir schon immer gut gefallen. Für mich persönlich ist das Beste am Norden der Menschenschlag, der sich nach außen oft ein wenig unterkühlt, ja zeitweilig sogar etwas ruppig gebaren kann – dann, nach ein wenig Auftauphase, aber sein ganzes Herz zeigt und mit einem wunderbaren Humor besticht! Menschen, mit denen man lachen kann, sind echte Geschenke!

Was hält uns glücklich und gesund? Drei Erkenntnisse.

Robert Waldinger, Psychiater, Psychoanalytiker und Zenpriester, Leiter der  seit 75 Jahren laufenden Stanford-Studie zur Altersentwicklung, beschreibt in seinem TEDtalk die Ergebnisse.

Die Studie begann 1938 und untersucht seitdem zwei Gruppen: die erste Gruppe setzt sich aus Männern zusammen, die während des zweiten Weltkriegs ihr Examen in Harvard machten, in der zweiten Gruppe kommen die teilnehmenden Männer aus armen Milieus in Boston. Beide Gruppen werden seit Jahrzehnten regelmäßig mittels Fragebögen, Interviews, Checks der medizinischen Ergebnisse, Befragungen des nächsten sozialen Umfeldes untersucht. Robert Waldinger selbst ist mittlerweile der 4. Leiter dieser Studie.

Das wichtigste Ergebnis: Zufriedenstellende Beziehungen sind es, die uns Menschen auf Kurs halten. Hinsichtlich der Qualität von Beziehungen nennt Waldinger diese drei Aspekte:

  1. Alleinsein und Unverbundenheit führe eher zum Tod. Dies träfe besonders auf Menschen zu, die unfreiwillig so lebten. Menschen, die sozial mit anderen verbunden sind, seien glücklicher, physisch gesünder.
  2. Es sei nicht die Anzahl der Bezugspersonen, die maßgeblich ist, sondern die Qualität der Beziehungen: in Beziehungen mit hoher Konfliktdichte zu leben, habe einen sehr negativen Einfluss auf die Gesundheit – wohingegen inmitten wohlwollender Beziehungen seinen Platz zu haben, einen hohen Schutzfaktor darstelle. So fand man: die Männer, die mit 50 Jahren am zufriedensten mit der Qualität ihrer Beziehungen gewesen seien, seien dann mit 80 Jahren die gesündesten! Paare, die sich in einer glücklichen Partnerschaft sehen, empfänden selbst bei körperlichen Einschränkungen weniger Beeinträchtigungen hinsichtlich ihrer positiven Gestimmtheit.
  3. Gute Beziehungen schützten Körper und Geist! Menschen in den 80ern, die in einer vertrauensvollen unterstützenden Patnerschaft lebten, blieben länger bei klarem Verstand.

UND: Beziehungen brauchen Zeit – zur Entwicklung und Pflege. Sind nicht immer sexy. sind Arbeit.
ABER: Es lohnt sich.