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Ein Hoch! auf die Frustration

So. Jetzt ist es raus: Herausforderungen bieten uns Wachstumschancen. Wenn wir die Wahl haben, „umschiffen“ wir diese Klippen im Leben aber lieber, verfahren nach bekannten Mustern, bzw. suchen nach vertrauten Wegen.

In diesem TEDtalk beschreibt Tim Harford anschaulich, wie unsere kreativen Potentiale aktiviert und Lösungen gefunden werden. Der Faktor „Lösungsorientierung“ ist einer der wesentlichen Bestandteile einer resilienten Haltung, die kultiviert werden kann.

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Einladung zum Stöbern:

foto1868Die Präsentationen der DGSF-Jahrestagung im September in Frankfurt sind online … auch die unseres Workshops. In der Liste finden sich spannende  aktuelle Themen! Für mich persönlich sind die Beiträge von  Esther Kleefeld: „Psychische Auswirkungen von Flucht und Trauma – Traumafolgen bei Flüchtlingen“ und  Dr. Kirsten Nazarkiewicz: „Kulturreflexive Perspektiven für Systemiker*innen“ besonders interessant.

Impressionen 16. wissenschaftliche DGSF-Jahrestagung Frankfurt/Main

 

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Charts: Tanja Wehr

„Vernetztes Wissen gestaltet Zukunft“ war der Titel des Workshops, der uns, Marcus Lemke, Tanja Wehr und mich am 22.09.2016 nach Frankfurt führte. Wir hatten einen interessanten Tag an der Goethe-Universität. Der Campus dort mit seinem alten Baumbestand und der ansprechenden Architektur gefiel uns ausgesprochen gut – und das Wetter war auch wirklich klasse!

Nach und nach verwandelten wir die Wände in eine Ausstellungsfläche für unsere Flipcharts und freuten uns uns über interessierte Mitwirkende! Der Stellenwert von Visualisierung bei der Generierung und Vermittlung von Informationen wurde wieder einmal deutlich. Wir waren vorab sehr klar über die Ausstattung der Räume informiert worden, so dass wir alles, was uns notwendig erschien, selbst mitbringen konnten. Die Wichtigkeit ansprechender Präsentationen wird meiner Meinung nach immer noch völlig unterschätzt. Allein die räumliche Ausrichtung ist in der Regel frontal – das Smartboard hat lediglich die Tafel ersetzt. Bewegung und Spontaneität werden so nicht gefördert. Beides erleichtert aber z.B. Perspektivenwechsel. Und der ist auch für das kooperative Miteinander unerläßlich. Ich denke, der Blick über den Tellerrand sollte viel mehr kultiviert werden: Auch hier die Übung den Meister macht (frei nach Meister Yoda).

Forum Vernetztes Wissen …

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… hätte der wunderbare Meister Yoda vielleicht die Veranstaltung betitelt, die am 22.09.2016 auf der 16. Wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSF an der Goethe-Universität Frankfurt stattfinden wird.

„Vernetztes Wissen gestaltet Zukunft“ ist Titel und These zugleich, für die wir, Marcus Lemke, Tanja Wehr und ich stehen. Uns eint das Interesse an den umwälzenden Prozessen, die sich aktuell vollziehen und den damit verbundenen Fragestellungen. Und noch viel spannender: Was braucht es, um zu guten, hilfreichen Antworten und Lösungen zu kommen? Wir greifen zu auf unseren jeweiligen systemischen Hintergrund und verbinden unser Wissen aus unseren jeweiligen Schaffens-, Wissens- und Erfahrungsbereichen. Wir freuen uns auf: unsere Teilnehmer/innen, das Miteinander, die gute Gesellschaft!

Und: “Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.” (Meister Yoda)

… SYSTEMIKERINNEN mischen sich ein

BU-Berlin (78)„Von der Neutralität zur Parteilichkeit – SystemikerInnen mischen sich ein“, lautet der Titel der 17. Wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSF, die vom 12.-14. Oktober 2017 in München stattfinden wird.  Thematisch ein historisch-gesellschaftlicher Schwerpunkt, der an Spannung nichts zu wünschen übrig läßt!

Chart Ines Polzin

Chart Ines Polzin

Und es geht auch – so hoffe ich – um den Aspekt „Gestaltungskraft“, daraus resultierend meine handlungsleitenden Kernfragen: „Wie wollen wir leben? Welche Werte sind uns wichtig?“ Wenn ich zum Thema „Resilienz“ arbeite, stelle ich Bezüge zu einer Gedankenwelt her, die über den Tellerrand hinausblicken läßt. Diese Perspektive ist zukunftsorientiert, ignoriert jedoch nicht die Vergangenheit. Sie (be)achtet die aktuellen politisch-sozialen Bezüge, die die strukturellen Bedingungen – z. B. in Unternehmen – maßgeblich bestimmen.

Unsere eigene deutsche Historie wirkt intensiv nach. Und dies nicht nur auf der politischen Bühne. Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig in nicht-systemischen Kontexten diese Aspekte Berücksichtigung finden. Ich freue mich schon jetzt auf einen regen Austausch!

Bis zum 30.09.2016 läuft der Call for Papers für Interessierte, die themenspezifische Workshops anbieten wollen.

 

Onboarding – Kein Extremsport!

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Chart: Ines Polzin

Dieses Thema, klein und fein, wird erstaunlicherweise oft noch völlig unterschätzt. Die Potentiale dieser interessanten Phase bleiben im Dunkeln, wertvolle Zeit und Energie wird verschenkt. An dieser Stelle den Prozess unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich alle mal, ist er doch ein Baustein, Unternehmen zu mehr Resilienz zu verhelfen! Kräfte zu bündeln, transparent zu agieren, trägt wesentlich zu mehr Resilienz bei. Resilienz ist eben nicht lediglich ein Thema für Individuen – auch Teams, Abteilungen und Unternehmen sind unter diesem Aspekt zu betrachten.