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Resilienz ist Krisenkompetenz

Stärke Deine Resilienz – gehe durch die Krise – wachse und erhole Dich
Fotomotiv: Rachita Burjupati, Künsterlin, Indien @the_moonwake

Die aktuelle Situation konfrontiert uns alle mit besonderen Herausforderungen, die sich täglich ändern. Wir sind nun am Ball: Wir greifen auf unsere Potentiale zurück, wobei uns die persönlichen Ausprägungen der eigenen Schutzfaktoren zu Seite stehen. Heute fokussiere ich auf die sogenannten „Haltungsfaktoren“. Sie bestimmen, wie wir in der Welt unterwegs sind.

  1. Resilienzfaktor Optimismus: Was hilft mir, meine Zuversicht und mein Bewußtsein zu bewahren, dass es auch wieder anders werden wird?
  2. Resilienzfaktor Lösungsorientierung: Wie kann ich die aktuellen Probleme konstruktiv lösen, ohne übermäßig lange bei ihnen zu verharren und was brauche ich dafür?
  3. Resilienzfaktor Akzeptanz: Was hilft mir, aktuelle Herausforderungen anzunehmen und meine eigene Potentiale zu leben, aber auch die Grenzen meines Handlungsspielraums sowohl zu erkennen, als auch anzuerkennen?

Ihr seht: Resilienz kann ein sehr pragmatisches, im Hier und Jetzt angesiedeltes Konzept sein. Es wendet sich an jede.n Einzelne.n. Ich wünsche Euch gutes Gelingen für all Eure Vorhaben und den offenen Blick für das, was trotz allem noch da ist!

„Leben und leben lassen“

… wieder hier. Fast. Noch nicht ganz: Meine Indien-Reise liegt schon einige Wochen zurück und bewegt mich nach wie vor.Was war denn nun so bewegend?!

Andere fragen mich oft nach meinen Eindrücken, meinen Eindrücken von der Armut, den großen sozialen Unterschieden, den Diskrepanzen zu unserem Lebensstandard…

Ja, das habe ich alles gesehen. Ich war jedoch auch offen für die andere Seiten: Vielfalt, Toleranz, Bereitschaft zur Anpassung, Flexibilität, Beweglichkeit, Freundlichkeit. Um nur einige zu nennen.

Die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Rücksichtnahme, die Akzeptanz von Herausforderungen und die konsequente Lösungsorientierung sind elementare Resilienz-Schutzfaktoren, die mir dort stetig begegnet sind.

Das Motto „Leben und leben lassen“ scheint tatsächlich – soweit ich dies erlebt habe – alltagsprägend zu sein.

Die Zukunft zu gestalten, anzufangen, erste Schritte zu tun, ohne dem Anspruch auf die perfekte Lösung zu erliegen, sind mir immer wieder als Haltung begegnet. Sachen ausprobieren, testen und auch wieder loslassen. Das fällt uns in unserer Kultur manchmal doch eher schwer. Zumindest kommt es mir so vor.

… ich bin dann mal dort …

Ganesha im Herbst

… in Indien. Ein Land meiner Träume. Ohne den Blick über den Tellerrand fehlt mir ja schnell etwas. Dann langweile ich mich kolossal. Deshalb: keine halben Sachen!

Mit lieben Reisegefährten Neues entdecken – was kann schöner sein?!

Für Interessierte: auf Insta werde ich wohl gelegentlich etwas posten. Vielleicht. Vielleicht zeichne ich aber auch „nur“ und schreibe. Einfach so. Im Dezember erreicht ihr mich wieder.

Bedingungsloses Grundeinkommen – (wie) geht das?

„Wie wollen wir leben, wie wollen wir arbeiten?“ … sind Kernfragen eines umfassenden Resilienzkonzeptes! Es geht um die Gestaltung der Zukunft und welche Werte dabei handlungsleitende sein sollen. Bezogen auf Unternehmen stellt sich auch die Frage, WIE der Profit erwirtschaftet wird – z.B. Thema CSR – und ob der einzige Zweck die Gewinnmaximierung sein soll. Oder ob der Zweck eines Unternehmens nicht auf das Gemeinwohl ausgerichtet sein solle – Stichwort „Gemeinwohlökonomie„. Hierbei spielt auch das Bedingungslose Grundeinkommen eine Rolle. In Göttingen besteht seit Anfang 2019 eine Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie.

Wer die vor Ort engagierten Leute gern persönlich treffen möchte, hat gleich am kommenden Freitag, 06.09.2019 ab 19.00 Uhr dazu eine Gelegenheit: Die Gemeinwohlökonomie-Regionalgruppe Göttingen lädt in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen. Diese Veranstaltung bietet Raum für Diskussion mit den Referenten und für den persönlichen Austausch und die eigene Meinungsbildung. Wir werden erfahren, wie komplex dieThematik ist und welche Argumente Pro – Joachim Winters, Netzwerkrat Grundeinkommen, welche Argumente Prof. Wegner, Geschäftsführer des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, für die Contra-Position vertritt.

5. Corporate Culture Camp 2019

Morgen ist es endlich wieder soweit!

Ich werde auf dem Corporate Culture Camp in Hamburg sein…

Das CCC findet bereits zum 5. Mal statt und ist das „Original aus dem Norden“ für das mein Herz schlägt: Sehr interessante Sessions und Menschen rund um das Thema Unternehmenskultur, Wandlungsprozesse und Gestaltungsräume. Für meine Prozessberatungen, die Unternehmen auf dem Weg hin zu resilienten Organsationen begleiten, habe ich bislang hier immer spannende Impulse bekommen und sehr gute Erfahrungen gesammelt. Ich wünsche dem Orga-Team gutes Gelingen und sage jetzt schon mal danke für diese sicher wieder besondere Veranstaltung!

Nicht nur auf der Treppe ganz oben: Tannenhof Fachpflegeheime gewinnt Resilience Award

Die „Hidden Champions“ des Mittelstands wirken oft gern im Verborgenen, abseits des Mainstreams und der gewohnten Wege.

So auch der Tannenhof, Tannenhof Fachpflegeheime GmbH in Bad Sachsa: Hier freuen sich alle über den Resilience Award, den das Unternehmen im Wettbewerb des Resilienzforums Südniedersachsen erhalten hat. Sandra Ludwig und Henning Küker stehen in ihrem Unternehmen für eine zukunftsgerichtete Personalpolitik und resiliente Unternehmensentwicklung. Engagierte kreative Mitarbeiter.innen aller Arbeitsbereiche wirken hierbei aktiv mit. Die Zukunft und den Wandel wertebasiert zu gestalten ist eine Herausforderung, die durchaus Freude bereiten kann. Herzliche Glückwünsche!

„Warum machen Sie nicht auch was für Männer?!“

Aktuell ist meine Rezension zum Buch von Maria J. Beckermann erschienen. Das Werk trägt den Titel: „Selbstoptimierung bis zur Erschöpfung – Widerstandskraft und psychische Gesundheit von Frauen“. Ja, Frauen.

Ich erinnere mich gerade an eine Sitzung, die vor Jahren stattgefunden hat. Der Chefarzt einer psychiatrischen Klinik stellte Vertreterinnen eines ambulanten Betreuungsangebots für Frauen obige Frage. Die Antwort darauf fiel nicht schwer: Ein spezifisches Angebot sei eine hervorragende Idee – und könne doch auf jeden Fall durch die Klinik initiiert werden.  Manchmal kommt es mir vor, als ob sich seit dem nichts getan habe. Das ist sicher nicht so – schließlich ist das Thema Männergesundheit mittlerweile als zartes Pflänzchen auch schon manchmal in der Öffentlichkeit angekommen.

Alle, die einen Blick durch die frauenspezifische Brille tun wollen, sind hier gut auf gehoben. Es handelt sich um den Band zur 21. Jahrestagung des AKF – Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V..

Diversity – es wird Zeit.

Neulich beim Austausch der Prozessberater.innen von uWM wurden wieder interessante Ergebnisse vorgestellt. Z. B. welche Beratungsfelder von Unternehmen so gar nicht nachgefragt werden: „Chancengleichheit und Diversity“ ist so eins. Lediglich von 7% der 2300 bundesweit befragten Unternehmen wird es als relevant für die eigene zukünftige Entwicklung eingestuft. Die Gesundheit hat es in dieser Stichprobe immerhin schon auf den vorletzten Rang mit 18,7% geschafft. … ‚Gut Ding will Weile haben‘, sage ich mir dann. Und: ‚So lange Unternehmen sich diese Perspektive leisten (können), ist vielleicht alles noch gar nicht so schlimm?!‘

Die Realität  meiner Arbeit zeigt aber teilweise auch: Überlastung an allen Enden und Ecken. Mitarbeiter.innen werden wenig beteiligt. Anforderungen steigen bei knappen Ressourcen. Abgesehen von strukturellen Anpassungsnotwendigkeiten, braucht es die Innovationskraft aller Mitarbeiter.innen. Und die Vielfalt in Teams, die Unterschiedlichkeit der Potentiale, trägt wesentlich dazu bei. „Ausreißer“ und „komische Käuze“ eben auch. Diese sieht man aber eher als „Störenfriede“ denn als Impulsgeber, die den Finger auf – AUTSCH! – aktuelle Probleme legen. In diesem TED-Talk präsentiert Shawn Achor Forschungsergebnisse zum Thema „Das glückliche Geheimnis besserer Arbeit“. Er tut dies auf sehr unterhaltsame Weise.

Resilienz – persönliche Haltung in der professionellen Arbeit

Gerade ist meine Rezension zu „Stark durch Resilienztraining – Belastbarkeit in der Ausbildung und im Berufsalltag entwickeln“ von Elke Schleth-Tams erschienen.

Das Buch freut mich sehr, setzt es doch auf eine längerfristige Implementierung und Entwicklung einer persönlichen Haltung zum Thema. Ja, das ist eine „Zumutung“ für die Azubis und Profis! Endlich. Denn: sehr oft begegnen mir in meinen Trainings Menschen, die zu Beginn einer Veranstaltung solche Sachen sagen wie: „Ich schau mal, was mir hier geboten wird!“.

Diese Haltung führt – dem Himmel sei dank! – regelmäßig zu Enttäuschungen:   ich nehme den schillernden Auftrag als Entertainerin oder gar Dompteuse (huch!) zu fungieren, grundsätzlich nicht an. Ich finde das langweilig. Spannend ist für mich vielmehr, wenn am Ende etwas in Bewegung gekommen ist. Etwas, das an der Haltung ansetzt.

25 Jahre Rondo-Seminarhaus!

Das Rondo-Seminarhaus feierte am 8. Juli sein 25jähiges Bestehen. Danke für ein wunderbares Jubiläumsfest in entspannter Atmosphäre mit supernetten Leuten! So was findet man nicht „auf der Straße“ – aber seit nunmehr einem Vierteljahrhundert an der Großen Straße in Lembruch am Dümmer-See…

Es trafen sich viele, die sich bereits sehr lange kennen und die Entwicklung des Rondo-Seminarhauses miterleben durften. So auch die regionalen Geschäftspartner und Freunde, aber auch Menschen, die vielleicht schon von einander gehört hatten, sich bis dato aber noch nicht begegnet waren. Sie hatten nun die wunderbare Gelegenheit für ein Treffen in „Echtzeit“. Ob beim Schlendern durch den Garten oder durch das Haus, überall summte und brummte es… Ein Fest, an das ich mich sehr gern erinnern werde, denn ich war auch mit lieben Freunden angereist: wir hatten lange nicht mehr die Gelegenheit gehabt, intensiver Zeit miteinander zu verbringen. Das war sehr schön – und: ich mache das einfach viel zu selten! Noch mehr Fotos hier.