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Tagungstiger mit an Bord in Hamburg!

HH13.4.16-2Gestern fand in der Handelskammer Hamburg der 12. Gesundheitstag der Hamburger Wirtschaft statt. Das freundliche Ambiente, der perfekte Service der Handelskammer, die guten Geister, die mich (und selbstverständlich alle anderen Aussteller/innen!) umsichtig mit Wasser vor dem Austrocknen bewahrten … das war einfach nur gut!

HH13.4.16Danke für die vielen interessanten Gespräche! Es wurde das Engagement und echte Interesse von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern am Wohle ihrer Mitarbeitenden deutlich. Das passte prima zu den Diskussionen und Erfahrungen des zweiten Barcamps zur Unternehmenskultur, das letzte Woche in Hamburg stattfand.

Also: Hamburg ist doch immer wieder eine Reise wert!
Und: Die Tagungstiger waren total cool. Die sind so was ja gewohnt.

 

Luther und der NDR:

Gestern bei herrlichem Sonnenschein in Hannover.

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Auf diese wunderbare Kombi von Alt und Neu traf ich bei einem Rundgang um die Marktkirche. Der NDR-Slogan „Das Beste am Norden“ hat mir schon immer gut gefallen. Für mich persönlich ist das Beste am Norden der Menschenschlag, der sich nach außen oft ein wenig unterkühlt, ja zeitweilig sogar etwas ruppig gebaren kann – dann, nach ein wenig Auftauphase, aber sein ganzes Herz zeigt und mit einem wunderbaren Humor besticht! Menschen, mit denen man lachen kann, sind echte Geschenke!

Was hält uns glücklich und gesund? Drei Erkenntnisse.

Robert Waldinger, Psychiater, Psychoanalytiker und Zenpriester, Leiter der  seit 75 Jahren laufenden Stanford-Studie zur Altersentwicklung, beschreibt in seinem TEDtalk die Ergebnisse.

Die Studie begann 1938 und untersucht seitdem zwei Gruppen: die erste Gruppe setzt sich aus Männern zusammen, die während des zweiten Weltkriegs ihr Examen in Harvard machten, in der zweiten Gruppe kommen die teilnehmenden Männer aus armen Milieus in Boston. Beide Gruppen werden seit Jahrzehnten regelmäßig mittels Fragebögen, Interviews, Checks der medizinischen Ergebnisse, Befragungen des nächsten sozialen Umfeldes untersucht. Robert Waldinger selbst ist mittlerweile der 4. Leiter dieser Studie.

Das wichtigste Ergebnis: Zufriedenstellende Beziehungen sind es, die uns Menschen auf Kurs halten. Hinsichtlich der Qualität von Beziehungen nennt Waldinger diese drei Aspekte:

  1. Alleinsein und Unverbundenheit führe eher zum Tod. Dies träfe besonders auf Menschen zu, die unfreiwillig so lebten. Menschen, die sozial mit anderen verbunden sind, seien glücklicher, physisch gesünder.
  2. Es sei nicht die Anzahl der Bezugspersonen, die maßgeblich ist, sondern die Qualität der Beziehungen: in Beziehungen mit hoher Konfliktdichte zu leben, habe einen sehr negativen Einfluss auf die Gesundheit – wohingegen inmitten wohlwollender Beziehungen seinen Platz zu haben, einen hohen Schutzfaktor darstelle. So fand man: die Männer, die mit 50 Jahren am zufriedensten mit der Qualität ihrer Beziehungen gewesen seien, seien dann mit 80 Jahren die gesündesten! Paare, die sich in einer glücklichen Partnerschaft sehen, empfänden selbst bei körperlichen Einschränkungen weniger Beeinträchtigungen hinsichtlich ihrer positiven Gestimmtheit.
  3. Gute Beziehungen schützten Körper und Geist! Menschen in den 80ern, die in einer vertrauensvollen unterstützenden Patnerschaft lebten, blieben länger bei klarem Verstand.

UND: Beziehungen brauchen Zeit – zur Entwicklung und Pflege. Sind nicht immer sexy. sind Arbeit.
ABER: Es lohnt sich.

 

Sinnvolles Arbeiten – was braucht es, wie geht das?!

IMG_20160109_111915Die Talententwickler hatten letzten Samstag, 09.01.2016 in die Kestnergesellschaft, Hannover,  zu der überaus interessanten und anregenden Veranstaltung „Arbeit is(s)t Leben“ eingeladen. Viele Interessierte verfolgten die spannenden Vorträge, nahmen an Open Space teil und diskutierten engagiert miteinander.

Ein zentraler Themenschwerpunkt waren Sinn und Werte, die sich mit Arbeit verbinden, bzw. verbinden könnten/sollten.

Hierzu passt das Buch von Frederic Laloux, „Reinventing Organizations – Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit“. Dort werden Organisationen vorgestellt, die „anders“ als herkömmliche Organisationen sind. Für mich war sehr interessant, dass diese Unternehmen sich mit Werten und Sinnthemen befassen und ihre Arbeitsabläufe entsprechend ausrichten. Und: sie sind durchaus ökonomisch erfolgreich – das geht also…  Auf Socialnet ist meine Rezension zu diesem Buch erschienen.

Chancen auf Bildung erhöhen – von Anfang an!

Das läßt Pädagogenherzen und damit auch meins!, höher schlagen: Das aktuelle Förderprogramm  „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ bietet Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, die sich zu Elternbegleiter/innen qualifizieren lassen wollen. Die so geschulten Elternbegleiter/innen stärken Eltern und stehen ihnen zur Seite. Ziel ist, dass diese so den Bildungsweg ihrer Kinder besser unterstützen können.
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