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„Leben und leben lassen“

… wieder hier. Fast. Noch nicht ganz: Meine Indien-Reise liegt schon einige Wochen zurück und bewegt mich nach wie vor.Was war denn nun so bewegend?!

Andere fragen mich oft nach meinen Eindrücken, meinen Eindrücken von der Armut, den großen sozialen Unterschieden, den Diskrepanzen zu unserem Lebensstandard…

Ja, das habe ich alles gesehen. Ich war jedoch auch offen für die andere Seiten: Vielfalt, Toleranz, Bereitschaft zur Anpassung, Flexibilität, Beweglichkeit, Freundlichkeit. Um nur einige zu nennen.

Die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Rücksichtnahme, die Akzeptanz von Herausforderungen und die konsequente Lösungsorientierung sind elementare Resilienz-Schutzfaktoren, die mir dort stetig begegnet sind.

Das Motto „Leben und leben lassen“ scheint tatsächlich – soweit ich dies erlebt habe – alltagsprägend zu sein.

Die Zukunft zu gestalten, anzufangen, erste Schritte zu tun, ohne dem Anspruch auf die perfekte Lösung zu erliegen, sind mir immer wieder als Haltung begegnet. Sachen ausprobieren, testen und auch wieder loslassen. Das fällt uns in unserer Kultur manchmal doch eher schwer. Zumindest kommt es mir so vor.