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Vertrauen: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Teams, die in den letzten Monaten remote arbeiteten (und teilweise zeitgleich auch mit einem Wechsel von Kolleg.innen konfrontiert waren) beschreiben sich oft als „unverbunden“, „lost“.

Die persönliche Begegnung ist nun wieder möglich, eröffnet neue Perspektiven. Es stellt sich auch heraus: der soziale Kitt, die vertrauensbildenden Maßnahmen hatten in den letzten Monaten keinen, bzw. zu wenig Raum. Vertrauen ist abhanden gekommen. Deswegen muß „ganz unten“ wieder gestartet werden, damit Vertauen wachsen kann. Das braucht Zeit.

 

 

Wie nun weiter? …

Mir fällt aktuell nur ein:

sich in Geduld zu üben und den Fokus zu halten. Wenn man das schafft, ist das schon eine ganze Menge! Ein Resilienzfaktor kommt aktuell besonders zum Tragen: der der Akzeptanz. Zu erkennen, wo ich etwas beeinflussen kann, oder eben auch nicht. Weil es nicht mehr in meiner Einflusssphäre liegt. Die Zuversicht auf die Veränderung, das Neue zu kultivieren. Von dem wir vielleicht ahnen, wie es sein könnte, es aber nicht wirklich wissen.

„Forwardlooker“ – Perspektive finden

Durch einen Hinweis einer Kollegin wurde ich auf die kreative Arbeit von Anne Flore, die in Zusammenarbeit mit jungen Menschen die „Forwardlooker“ entwickelt hat, aufmerksam! Sie sagt: „Ich habe das Gefühl, wir sollten nach vorne schauen, vielleicht mit dem „was-ist denn-da-Blick?“ von Kindern, neugierig, interessiert, offen, fokussiert, positiv…“

Fotos: copyright Anne Flore

Es handelt sich um künstlerisch individuell gestaltete Objekte, die in der aktuellen Lage ein starkes Symbol sind. So könnten sie z.B. sowohl individuell als auch in Unternehmen das verkörpern, was not-wendig und hilfreich sein kann. Die Forwardlooker findet ihr hier:
https://anneflore.de/

4 Veranstaltungen – online, interaktiv

Wir, Uli Zens von #modatio Unternehmensgestaltung und ich, haben im Rahmen der Fachkräfte-Woche 2020 des #Bundesministeriums vier Veranstaltungen für Sie/Euch vorbereitet: wir starten am 15.09. morgens mit dem #Worldcafe „Arbeitsplatz der Zukunft“ und arbeiten am Nachmittag zum Thema „Kollegiale Fallberatung“ mit Ihnen/Euch.

Am 17.09. erreichen wir die nächste Station der Reise: das #Barcamp „Kulturwandel“! Als Veranstalterinnen des CCC – #CorporateCultureCamp – DAS Barcamp für Unternehmenskultur seit 2015  – freuen wir uns über die Mitwirkung von Tanja Wehr, #sketchnotelovers die – in bewährter Manier auch in diesem Format wieder Sessions sketchen wird!

In naher Ferne, am 18.09., beenden wir mit dem Worldcafe „Remote führen“ die Reise.

Hier geht’s zur Anmeldung:

Worldcafe „Arbeitsplatz der Zukunft“ – 15.09.2020, 9.00-12.00 Uhr

https://www.eventbrite.de/e/arbeitsplatz-der-zukunft-tickets-117975811829

Kollegiale Fallberatung – 15.09.2020, 15.00-17.30 Uhr

https://www.eventbrite.com/e/virtuelle-kollegiale-fallberatung-tickets-118029436221

Barcamp Kulturwandel – 17.09.2020, 9.00-13.00 Uhr

https://www.eventbrite.de/e/corporate-culture-camp-das-barcamp-zu-kulturwandel-in-unsicheren-zeiten-tickets-117971954291

Worldcafe „Remote führen“ 9.00-12,00 Uhr

https://www.eventbrite.de/e/remote-fuhren-tickets-118029307837

Resilienz ist Krisenkompetenz

Stärke Deine Resilienz – gehe durch die Krise – wachse und erhole Dich
Fotomotiv: Rachita Burjupati, Künstlerin, Bangalore, Indien @the_moonwake

 

Die aktuelle Situation konfrontiert uns alle mit besonderen Herausforderungen, die sich täglich ändern. Wir sind nun am Ball: Wir greifen auf unsere Potentiale zurück, wobei uns die persönlichen Ausprägungen der eigenen Schutzfaktoren zu Seite stehen. Heute fokussiere ich auf die sogenannten „Haltungsfaktoren“. Sie bestimmen, wie wir in der Welt unterwegs sind.

  1. Resilienzfaktor Optimismus: Was hilft mir, meine Zuversicht und mein Bewußtsein zu bewahren, dass es auch wieder anders werden wird?
  2. Resilienzfaktor Lösungsorientierung: Wie kann ich die aktuellen Probleme konstruktiv lösen, ohne übermäßig lange bei ihnen zu verharren und was brauche ich dafür?
  3. Resilienzfaktor Akzeptanz: Was hilft mir, aktuelle Herausforderungen anzunehmen und meine eigene Potentiale zu leben, aber auch die Grenzen meines Handlungsspielraums sowohl zu erkennen, als auch anzuerkennen?

Ihr seht: Resilienz kann ein sehr pragmatisches, im Hier und Jetzt angesiedeltes Konzept sein. Es wendet sich an jede.n Einzelne.n. Ich wünsche Euch gutes Gelingen für all Eure Vorhaben und den offenen Blick für das, was trotz allem noch da ist!

„Leben und leben lassen“

… wieder hier. Fast. Noch nicht ganz: Meine Indien-Reise liegt schon einige Wochen zurück und bewegt mich nach wie vor.Was war denn nun so bewegend?!

Andere fragen mich oft nach meinen Eindrücken, meinen Eindrücken von der Armut, den großen sozialen Unterschieden, den Diskrepanzen zu unserem Lebensstandard…

Ja, das habe ich alles gesehen. Ich war jedoch auch offen für die andere Seiten: Vielfalt, Toleranz, Bereitschaft zur Anpassung, Flexibilität, Beweglichkeit, Freundlichkeit. Um nur einige zu nennen.

Die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Rücksichtnahme, die Akzeptanz von Herausforderungen und die konsequente Lösungsorientierung sind elementare Resilienz-Schutzfaktoren, die mir dort stetig begegnet sind.

Das Motto „Leben und leben lassen“ scheint tatsächlich – soweit ich dies erlebt habe – alltagsprägend zu sein.

Die Zukunft zu gestalten, anzufangen, erste Schritte zu tun, ohne dem Anspruch auf die perfekte Lösung zu erliegen, sind mir immer wieder als Haltung begegnet. Sachen ausprobieren, testen und auch wieder loslassen. Das fällt uns in unserer Kultur manchmal doch eher schwer. Zumindest kommt es mir so vor.

… ich bin dann mal dort …

Ganesha im Herbst

… in Indien. Ein Land meiner Träume. Ohne den Blick über den Tellerrand fehlt mir ja schnell etwas. Dann langweile ich mich kolossal. Deshalb: keine halben Sachen!

Mit lieben Reisegefährten Neues entdecken – was kann schöner sein?!

Für Interessierte: auf Insta werde ich wohl gelegentlich etwas posten. Vielleicht. Vielleicht zeichne ich aber auch „nur“ und schreibe. Einfach so. Im Dezember erreicht ihr mich wieder.

Bedingungsloses Grundeinkommen – (wie) geht das?

„Wie wollen wir leben, wie wollen wir arbeiten?“ … sind Kernfragen eines umfassenden Resilienzkonzeptes! Es geht um die Gestaltung der Zukunft und welche Werte dabei handlungsleitende sein sollen. Bezogen auf Unternehmen stellt sich auch die Frage, WIE der Profit erwirtschaftet wird – z.B. Thema CSR – und ob der einzige Zweck die Gewinnmaximierung sein soll. Oder ob der Zweck eines Unternehmens nicht auf das Gemeinwohl ausgerichtet sein solle – Stichwort „Gemeinwohlökonomie„. Hierbei spielt auch das Bedingungslose Grundeinkommen eine Rolle. In Göttingen besteht seit Anfang 2019 eine Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie.

Wer die vor Ort engagierten Leute gern persönlich treffen möchte, hat gleich am kommenden Freitag, 06.09.2019 ab 19.00 Uhr dazu eine Gelegenheit: Die Gemeinwohlökonomie-Regionalgruppe Göttingen lädt in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen. Diese Veranstaltung bietet Raum für Diskussion mit den Referenten und für den persönlichen Austausch und die eigene Meinungsbildung. Wir werden erfahren, wie komplex dieThematik ist und welche Argumente Pro – Joachim Winters, Netzwerkrat Grundeinkommen, welche Argumente Prof. Wegner, Geschäftsführer des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, für die Contra-Position vertritt.

5. Corporate Culture Camp 2019

Morgen ist es endlich wieder soweit!

Ich werde auf dem Corporate Culture Camp in Hamburg sein…

Das CCC findet bereits zum 5. Mal statt und ist das „Original aus dem Norden“ für das mein Herz schlägt: Sehr interessante Sessions und Menschen rund um das Thema Unternehmenskultur, Wandlungsprozesse und Gestaltungsräume. Für meine Prozessberatungen, die Unternehmen auf dem Weg hin zu resilienten Organsationen begleiten, habe ich bislang hier immer spannende Impulse bekommen und sehr gute Erfahrungen gesammelt. Ich wünsche dem Orga-Team gutes Gelingen und sage jetzt schon mal danke für diese sicher wieder besondere Veranstaltung!

Nicht nur auf der Treppe ganz oben: Tannenhof Fachpflegeheime gewinnt Resilience Award

Die „Hidden Champions“ des Mittelstands wirken oft gern im Verborgenen, abseits des Mainstreams und der gewohnten Wege.

So auch der Tannenhof, Tannenhof Fachpflegeheime GmbH in Bad Sachsa: Hier freuen sich alle über den Resilience Award, den das Unternehmen im Wettbewerb des Resilienzforums Südniedersachsen erhalten hat. Sandra Ludwig und Henning Küker stehen in ihrem Unternehmen für eine zukunftsgerichtete Personalpolitik und resiliente Unternehmensentwicklung. Engagierte kreative Mitarbeiter.innen aller Arbeitsbereiche wirken hierbei aktiv mit. Die Zukunft und den Wandel wertebasiert zu gestalten ist eine Herausforderung, die durchaus Freude bereiten kann. Herzliche Glückwünsche!