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Kreidezeit in Hamburg

Ines092009Hamburg (3)Ich bin gern in Großstädten unterwegs. Die erste und eindrücklichste Erfahrung war Barcelona 1977. Schon damals war ich fasziniert von den eindrucksvollen Gebäuden, der imposanten Architektur und der augenscheinlichen Nonchalance der Bewohner.Ines092009Hamburg (1)

Hamburg im September 2009 fand auf der Trabrennbahn das wunderbare Abschlusskonzert der Peter Fox Solokonzerttour statt. Die Hamburger Speicherstadt wurde selbstverständlich  ebenfalls erkundet. Und mit ihr auch für Landratten wundersame Verließe, Treppchen, Alkoven, Abgänge.Ines092009Hamburg (4) - Kopie

Besonders in Erinnerung sind mir die Kreidegraffiti geblieben, die ich zufällig – eben weil ich immer alle Winkel durchstöbern muss – in kleinen Treppenabgängen und engen Seitengelassen fand: fantastische Zeichnungen, naturalistisch-surreale Werke, die man nur entdeckt, wenn man von den vorgegebenen Wegen abweicht. Sinn und Funktion?! Höchst interessant. Ines092009Hamburg (7)

 

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Bei den Bildern fanden sich viele heruntergebrannte Teelichter und Streichhölzer. Sehr geheimnisvoll – zumal diese Werke sehr verborgen angebracht wurden. Wer ist wohl dieser unbekannte Künstler, bzw. unbekannte Künstlerin?! Wer begibt sich an solche kaum frequentierten Orte, womöglich noch nächtens, um solche Bilder zu zeichnen?! Das Verborgene, Geheimnisvolle ist hier das Anziehende. Das Entdecken als Prozess, der Kick der Schatzsuche, das Finden des Besonderen.

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