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PUZZLING LIFE back from Berlin:

2013-09-26 10.09.07 - Kopie

Dieses Jahr widmete sich die 13. Wissenschaftliche Jahrestagung der dgsf dem Thema „System & Körper – Der Körper als Ressource in der systemischen Praxis“.

Sehr habe ich mich gefreut, dass ich als 5000. Mitglied eingeladen war, nach Berlin zu kommen! Die Atmosphäre war wirklich freundlich und angenehm – und der wunderbare Blumenstrauss hat sogar die Deutsche Bahn überstanden und mich nachhause begleitet!

In Berlin gab es spannende Vorträge und interessante Workshops – es gab über 60 zur Auswahl!!! Persönlich hat mich der Workshop von Michaela Herchenhan – „Distanz und Nähe – unser Körper bei der Suche nach Beziehung“ – besonders beeindruckt: es wurden Skulpturen von Virginia Satir und die Tetra-Lemma-Arbeit demonstriert und angeleitet. Wer kennt sie nicht, die Dilemma-Situationen, in denen wir feststecken und nicht mehr weiter wissen.  Sich in die Schritte „a) das eine, b) das andere, c) sowohl das ein als auch das andere, d) weder das eine noch das andere und e) dies alles nicht“ einzufühlen und dem Körperwissen zu trauen, ist eine Herausforderung, die der Flut des alltäglichen sprachlichen Rauschens durchaus Stand halten kann. Wenn man sich Zeit zu spüren lässt. Der respektvolle Umgang mit Individuen und anderen Systemen achtet sehr deren Eigenbewegungen. Mir kommt es aktuell so vor, dass in unserer schnelllebigen Zeit, auch gesundheitliche Prozesse/Entwicklungen schnell vonstatten gehen sollen. So wünschen sich Menschen oft „mal eine Aufstellung“. So, als ob die Anwendung dieser Methode zumindest baldige positive Wirkung verspräche. Ich verweise an dieser Stelle auf die Stellungnahme der dgsf  http://www.dgsf.org/themen/berufspolitik/hellinger.htm , die umfassend neben weiteren wichtigen Aspekten die Einbettung in einen therapeutischen Prozess und das vertrauensvolle Klient-Therapeut/innen-Arbeitsbündnis dringend empfiehlt, sollen mögliche Schäden von Klient/innen abgewendet werden.